Folgende Punkte sollten Sie bei der Ringgrössenbestimmung beachten:

Messen Sie immer den Finger, an dem der Ring später getragen werden soll. Die Finger sind an der linken und rechten Hand meist unterschiedlich dick und somit unterschiedlich in der Grösse.

  • An sehr warmen Tagen können die Finger anschwellen, hingegen sind sie an kalten Tagen oft etwas schmaler.
  • Auch die Tageszeit sollten Sie bei Ihrer Messung beachten. Es kann sein, dass Ihre Finger abends etwas dicker als am Morgen sind.
  • Denken Sie daran, dass Ihre Finger im Sommer gewöhnlich dicker sind als im Winter.
  • Bei breiten Ringmodellen braucht man öfters eine grössere Ringgrösse als bei schmalen Ringen. Die Ursache liegt darin, dass breitere Ringe weniger Spielraum am Fingerknöchel haben und um den Ring problemlos bis zur Fingerwurzel zu schieben, sollte er daher etwas grösser sein.

 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Ringgrösse zu bestimmen:

  1. Messen Sie den Fingerumfang anhand einer Schnur, Faden, Papierstreifen 3-5mm breit.
    Schnur, Faden oder Papierstreifen um den Fingerknöchel wickeln und dort wo die beiden Enden überlappen kennzeichnen.
    Diese Messhilfe auf einen Lineal halten und so die Ringgrösse ermitteln. Bei einer Länge von 53 mm handelt es sich um die Ringgrösse 53.
  2. Messen des Innendurchmessers eines passenden Ringes.
    Nehmen Sie einen gut passenden Ring und messen Sie mit einem Lineal den Abstand zwischen den Innenkanten (Innendurchmesser). Bitte beachten Sie, das Ringmass gilt nur bei runden Ringen.
    Das Ergebnis z.B. von 16.9 mm (Innendurchmesser) multiplizieren Sie mit dem Faktor 3.14 = 53.066mm. So erhalten Sie den Innenumfang in mm und dieser entspricht der Ringgrösse 53.